Alligatoah: Kaliba 69 & DJ Deagle

Du bist doll, aber ich bin eine Hand voll Dollar.

Es ist Kaliba 69 und DJ Deagle. Zusammen ist er Alligatoah. Was? Das ist ganz großes Kino. Wie viele Filmcharaktere haben sich in diesen Mann eingeschlichen? Vorsicht, wer Rap nicht mag, braucht gar nicht weiterlesen, denn um Alligatoah toll zu finden, darf man dem Sprechgesang nicht abgeneigt sein. Ist nicht immer perfekt abgemischt und hört sich nicht so an, wie gebügelter Radiorap. Manches spult sich sogar Rückwärts ab („Der Zensor„). Um berühmt zu sein, muss er nicht vor die Haustüre. Die Forenlegende ist im Netz aufgewachsen. Aber Alligatoah triffst Du auf der Kirmes an der Schießbude.

Na los Deagle, spiel den Kampfbeat!

Alligatoah schreibt über sich, er baut seine Beats selbst, schreibt alle Texte nur mit der Kraft seiner virtuell genährten Gedanken und dreht auch die Videos völlig alleine. Das läuft meiner Meinung nach be$tens. Auch die Lost Fans finden das. Die offiziellen Videos sind professionell geschnitten. Der Kameramann hat ein Auge fürs Detail und nutzt Elemente, die man aus Hollywoodstreifen kennt. Zum Beispiel der Globus Schatten im oben gezeigten Video zu „Raubkopierah„. Des zeigt sich auch im ersten Rap Musical „Goldfieber“. Film ab, und es ist Rotwein.

Yeah, wir malen ein Bild mit vielen bunten Farben. Um mir ein Bild von Alligatoah zu machen, habe ich die vielen kostenlosen Mixtapes Maxis von seiner Website gezogen. Das ist die Discography:

Alligatoah Ok, das Album „In Gottes Namen“ von Alligatoah wurde schon 2008 veröffentlicht und das StRw Teil III ist noch in Arbeit. Hab mir In Gottes Namen übrigens heute bei Amazon.de bestellt. Wird hoffentlich zum Dienstag in die Packstation meines Vertrauens gelegt. Bis jetzt habe ich gut 3 Stunden YouTube Videos angekuckt und die kostenlosen MP3s angehört. Vielseitig, find ich, durchwegs ironisch (Rap, Gangsterrap, Attituden, Jugend) und durch die Fähigkeit verschiedene Stimmen zu immitieren („Die Kunst des Bitens“ vom StRw 2), sowie einige Features mit Bushido und Spittfeia, Tobi-Tait oder HD & Dude war’s nicht langweilig. 🙂

Veröffentlicht wird das unterhaltsame Klangspiel übrigens auf dem Underground Lable Triple Penis Entertainment. Lade gerade den Lablesampler herunter. Falls Ihr die Alligatoah Website mit den fiesen Frames ebenso nervig findet, wie ich, kuckt lieber beim wesentlich spannenderen Spionblog rein. Franz Abilak deckt auf. Bonus!

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Ich bin einfach zu beschreiben: Ich bin einfach zu beneiden.