Mit dem Kopf durch die Wand oder rein in den Sand sind Metaphern, mit denen extreme Aggregatzustände unserer Gefühle beschrieben werden. Eine Pflastersteinstraße ist kein gemütlicher Aufenthaltsort. Li Wei jedoch sagt, das ist cool. Er schießt Selbstportraits von sich in definitiv unmöglichen oder wenigstens überaus gefährlichen Situationen. Zum Beispiel mit nur noch einem Fuß und jeder Menge Übergewicht auf dem falschen Bein, hoch oben über den Dächern Pekings.


Dieser Li Wei ist ein kraze dude. Manche Bilder sind vielfach interpretierbar, manche eindeutig und einige kapier ich nicht. Die find ich dafür aber dann wenigstens lustig. Kuckt mal, was der Mann sagt:
Meine von Artistik geprägte Sprache ist universell und behandelt gegenwärtige Politik und die heutige Gesellschaft. Dazu bedient sie sich in der ganzen Welt verständlichen Symbole. Von den verständlichen und gefährlichen Seiten der Kunst bin ich fasziniert…
Weil Li Wei lieber weiter über sich selbst und seine Arbeit gesprochen hat, habe ich hier abgeschnitten und lasse stattdessen seine Bilder sprechen. Genießt es und wundert Euch über den Realismus. Er nutzt zwar Photoshop zur Bildbearbeitung, aber es handelt sich nie um Collagen. Wirklich. Die Fotos hat er echt so geknippst. Hilfsmittel waren Gerüste, Drahtseile und ein erfahrenes Stunt Team, sowie zahlreiche interessierte Passanten und Models. Will jetzt auch sowas machen, aber mit wilden Tieren. Wer Bock hat, melden!













































